Bestätigung für Max Kappler durch die DORNA für eine Wildcard in der World SSP300-Klasse auf dem Lausitzring zur SUPERBIKE World Championship

Oberlungwitz, 27.07.2017: Max Kappler, der aktuell Führende in der deutschen Supersport300-Meisterschaft, wurde am vergangenen Montag durch die DORNA für die Teilnahme an der World SSP300 im Rahmen des deutschen Laufes der Superbike World Championship bestätigt.

Damit wird die sportliche Leistung von Max in der deutschen Meisterschaft bestätigt. Um eine Wildcard zu erhalten, muss man zu den besten nationalen Fahrern in der jeweiligen Klasse gehören und auch durch den jeweiligen eigenen Landesverband nominiert und bestätigt werden.

Wir freuen uns über das Vertrauen in Max und werden alles daran setzen, dass die Teilnahme ebenso erfolgreich wird, wie die Gaststarts in der Moto3 World Championship auf dem Sachsenring in den Jahren 2014 - 2016.

Der deutsche Weltmeisterschaftslauf der Superbike World Championship findet vom 18. - 20. August auf dem Lausitzring statt. Da diese Rennstrecke zum 1. November den Besitzer wechseln wird, werden zahlreiche Zuschauer aus aller Welt in der brandenburgischen Lausitz erwartet.

Die Rennstrecke wurde im Jahr 2000 eröffnet und kann in verschiedenen Varianten gefahren werden. Die zur Superbike World Championship genutzte Motorradvariante ist 4,265 km lang und mit 14 Kurven bestückt. Auf Grund des Untergrundes ist die Beschaffenheit des Asphaltes anstrengend für die Fahrer, was bedeutet, dass er extrem wellig ist. Da dies für alle Fahrer jedoch gleich ist, gilt es, sich mit den Gegebenheiten zu arrangieren.

Max war zuletzt vor einer Woche zum Testen in der Lausitz. Es konnten erneut zahlreiche Daten gesammelt und das Bike weiter verbessert werden. Zudem konnte Max bei den zahlreichen Runden seinen Fahrstil ebenfalls weiter verbessern und noch intensiver mit dem Bike arbeiten.

Bis zum Start auf dem Lausitzring Mitte August stehen aber zunächst erst einmal noch 2 Veranstaltungen in der deutschen SSP300-Meisterschaft auf dem Programm, zunächst am kommenden Wochenende auf dem Schleizer Dreieck, in 14 Tagen geht es dann auf der Rennstrecke von Assen weiter. Direkt von dort geht es gleich weiter in den Osten Deutschlands - auf den Lausitzring.

Dort gilt es für Max, sich für die Zukunft zu empfehlen. Dennoch soll der Spaß bei dem Event an vorderster Stelle stehen. Der Druck kommt von ganz allein.

Max (IDM Supersport 300 Pilot):
„Ich freue mich riesig über die Wildcard auf dem Lausitzring. Ich möchte mich bei allen – bei meinen Sponsoren, beim Team Yamaha-Freudenberg und Yamaha Deutschland und natürlich bei meiner Familie - für die Unterstützung und das in mich gelegte Vertrauen bedanken. Es wird eine tolle Herausforderung werden, mich in der Supersport-300-Klasse mit den permanenten WM-Fahrern zu messen. Meine bisherige Saison verlief sehr positiv, wir verstehen das Motorrad von Mal zu Mal besser und wir konnten uns daher schon in vielen Dingen deutlich verbessern. Ich fühle mich bereit, in der WM anzugreifen und viele Erfahrungen zu sammeln. Zunächst will ich das Event genießen, Spaß haben und so gut wie möglich abschließen. Schließlich will ich mich für die neue WM-Saison empfehlen.“

Anfahrt: Der Lausitzring verfügt über eine perfekte Verkehrsanbindung. Man erreicht die Rennstrecke direkt über die A13, Ausfahrt 15 „Klettwitz / EuroSpeedway Lausitz“. Abfahren, parken und schon kann das Erlebnis losgehen. Der Lausitzring liegt ca. 60 km nördlich von Dresden, von Oberlungwitz sind es ca. 145 km oder eine reichliche Stunde Autofahrt.