Rennbericht Wertungslauf 7 und 8 - Templiner Ring 25.06.2017
Motorsport: Defekter Transponder und Start aus der Boxengasse verhindern bessere Platzierung

Hohenstein-Ernstthal. Mit unterschiedlichen Ergebnissen sind die Kartfahrer Aria und Torsten Meiner vom AMC Sachsenring von den Läufen sieben und acht des ostdeutschen ADAC-Cups aus Templin zurückgekommen. Bei Aria (Klasse Kart-Classic-Trophy bis 150 Kubikzentimeter) lief es besser als bei Torsten (Klasse Youngtimer Getriebe bis 125 Kubikzentimeter).

Dabei begann es für die Kartpilotin nicht gut. Im Training versagte der Transponder für die Zeitmessung seinen Dienst, und sie musste aus der Boxengasse starten. Trotzdem fuhr sie im ersten Lauf auf Platz drei unter den zehn Fahrerinnen, die das Ziel erreichten. Im zweiten Wertungslauf wurde sie Vierte. Das ergab in der Addition den undankbaren vierten Platz. Ihre Vorgabe hat die Kartfahrerin aus dem Hohenstein-Ernstthaler Ortsteil Wüstenbrand dennoch erfüllt. Als Sechste im Gesamtklassement ist sie in das Rennen gegangen, sie wollte sich um mindestens einen Rang verbessern. Aria ist Fünfte.

Torsten Meiner hatte sich im Training bei Regen mit der Reifenwahl vertan. So nahm er als Achter den Wettkampf in Angriff. Auch im ersten Wertungslauf mischte das Wetter kräftig mit. Beim Start war die Strecke noch trocken, nach der Hälfte der Distanz zeigten sich die ersten Wassertropfen auf dem Helmvisier. Der Regen nahm zu, und die Strecke wurde unbefahrbar. Als sich ein Konkurrent drehte, musste Torsten Meiner auf die Wiese ausweichen und verlor dadurch drei Plätze. Schließlich wurde der Lauf abgebrochen und Rang acht gewertet. Im zweiten Lauf überquerte er als Fünfter die Ziellinie. Das ergab Rang sechs der Tageswertung.

In der aktuellen Meisterschaft liegt Torsten Meiner auf Platz sieben. Er hat zwölf Punkte Rückstand auf die Ränge fünf und sechs. (ggl)